Frühe Mehrsprachigkeit an Kitas und Schulen

FMKS e.V.

Der Vorstand

von links: Uta Fischer, 2. stellvertrende Vorsitzende; Prof. Henning Wode, 1. stellvertretender Vorsitzender; Dr. Annette Lommel, Vorsitzende; Dr. Anja Steinlen, Schriftführerin; Christian Keitel, Kassenwart; Barbara Ratschow, Vorstandsmitglied für freie Aufgaben

 

 

Von links:

Uta Fischer, Englischlehrerin und spätere Rektorin der Claus-Rixen-Schule in Altenholz: "Ich hatte das Glück, an meiner Schule ein Team zu finden, das sich der Herausforderung der Entwicklung eines bilingualen Bildungsganges stellte. So wurde die Claus-Rixen-Schule in Altenholz die erste staatliche Immersionsschule mit Englisch als Zweitsprache. Der damalige Schulversuch wurde von Prof. Wode und seinem Team wissenschaftlich begleitet."

 

Prof. Dr. Henning Wode (em.), ehemals Lehrstuhlinhaber am Englischen Seminar der Christian Albrechts Universität Kiel, ist Sprachwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Zweitsprachenerwerb.Er gilt als der Vorreiter der Immersion in Deutschland. Seine ehemaligen Doktoranden und Habilitanten sind deutschlandweit an Lehrstühlen mit diesem Forschungsgebiet tätig.

 

Dr. Annette Lommel wollte ihre Kinder mit ausreichend guten Fremdsprachkenntnissen in die globale Welt entlassen. Sie stieß auf sehr viel Unverständnis, als sie sich für einen Fremdsprachenunterricht ab Klasse 1 einsetzte und entschied sich zu handeln: "Ich wollte, dass frühes Fremdsprachenlernen ein selbstverständliches Bildungsangebot in den Kitas und Grundschulen wird." Sie war der Motor zur Gründung des FMKS im Jahr 2000 und ist seither die 1. Vorsitzende.

 

Dr. Anja Steinlen arbeitet am Lehrstuhl für Fremdsprachendidaktik mit dem Schwerpunkt Didaktik des Englischen an der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Sie forscht über den Erstsprach- und Mehrsprachenerwerb in bilingualen Krippen, Kindertagesstätten und Schulen, beschäftigt sich insbesondere mit Risikogruppen und ist in diesem Forschungsgebiet gut vernetzt.

 

Christian Keitel führt als Jurist, gelernter Wirtschaftsprüfer und Steuerberater die Finanzen des FMKS. Er ist Gründungsmitglied, weil auch er sich als Vater zweier Kinder für frühe Mehrsprachigkeit engagieren wollte.

 

Barbara Ratschow ist Englischlehrerin und hat während ihrer Zeit in Rom, wo ihr Mann im Auslandsschuldienst tätig war, sehen können, wie schnell Kinder eine neue Sprache im „Spachbad“ lernen. Sie war früh von der Idee des immersiven Unterrichts fasziniert und hat sich von Anbeginn engagiert im Vorstand des FMKS. 

 

"Für Kinder bedeutungsvolle Dinge in einer reichhaltigen Sprache über einen langen Zeitraum"

Der FMKS setzt sich für alle Aspekte des frühen natürlichen Fremdsprachenerwerbs und der Mehrsprachigkeit ein. Der FMKS bietet Beratung, Fortbildung, Austausch und Informationen an und verbindet dabei die Forschung mit der Praxis.

 

Ein besonderes Anliegen des FMKS ist es, die Immersion, das "Sprachbad", als weltweit erfolgreichstes Verfahren, eine Sprache zu erlernen, bekannt zu machen und bei der Implementierung an Kitas und Schulen Hilfestellung zu geben.

 

Diese Arbeit ist möglich, weil der FMKS seit seiner Gründung im Jahr 2000 vielfältige Kontakte zu Universitäten und Instituten aufgebaut hat, so dass ihm aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse zur Verfügung stehen. Darüber hinaus können Praxisbeispiele abgerufen und persönliche Gespräche mit Fachleuten vermittelt werden.

 

Seit vielen Jahren organisiert der FMKS Veranstaltungen, insbesondere einen Fachtag im Rahmen der Bildungsmesse Didacta, der regelmäßig großen Zuspruch findet. Viele Klicks auf der FMKS Homepage (292.081 Besuche seit November 2002, Stand 21.04.2017) und Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet belegen, dass der FMKS als wichtiger Partner gesehen wird, den Prozess des frühen Erwerbs einer Fremdsprache mit Experten zu begleiten. Dies trägt dazu bei, ein besseres Bildungsangebot und frühe Mehrsprachigkeit zu ermöglichen.

 

Mit Stolz können wir darauf verweisen, dass sich die Zahl der bilingualen Kitas in den letzten 10 Jahren verdreifacht hat. Bei den bilingualen Grundschulen ist derselbe Anstieg in 11 Jahren zu verzeichnen. Wir denken, dass der FMKS dazu einen wichtigen Beitrag geleistet hat.

 

Die FMKS-Mitglieder sind Wissenschaftler, Fortbildner, Kitas und Schulen, Vereine, pädagogische Fachkräfte und Eltern.

 

Der FMKS ist unabhängig, arbeitet ehrenamtlich und finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Es ist aber vor allem das ausschließlich ehrenamtliche Engagement, das die Arbeit des FMKS möglich macht, jedoch auch Grenzen setzt.

 

2005 wurde der FMKS als " Beste Initiative zur Förderung der frühkindlichen Sprachkompetenz und Fremdsprachenförderung" mit dem LeapFrog Learning Award ausgezeichnet.

 

Flyer: Der FMKS stellt sich vor

 

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